06.05.2026 CircularCities.NRW, Circular Economy, Klimaanpassung, Klima- und Naturschutz, Nachhaltigkeit, Umweltwirtschaft

Circular Economy - CircularCities.NRW: Die Ergebnisse der vierten Einreichungsrunde stehen fest

In der vierten Einreichungsrunde der Fördermaßnahme „Circular Economy - CircularCities.NRW“ (25.09.2025 bis 15.01.2026) wurden nach eingehender Bewertung durch einen unabhängigen Begutachtungsausschuss aus 19 eingereichten Projektskizzen von 58 Projektpartnerinnen und -partnern 6 Beiträge über die Evaluierungs- und Auswahlergebnisse informiert und zur Antragstellung aufgefordert.

Wiese mit Pfeilen, die einen Kreis um eine Skyline bilden
© petrmalinak/Shutterstock

Nach eingehender Bewertung durch einen unabhängigen -köpfigen Begutachtungsausschuss wurden 6 Beiträge über die Evaluierungs- und Auswahlergebnisse informiert und zur Antragstellung aufgefordert. Bitte beachten Sie, dass die Aufforderung zur Antragstellung keine Förderzusage ist.

Circular Economy - CircularCities.NRW: Chancen für Ressourcenschutz und Wirtschaft in NRW

Die Transition von Städten zur Zirkularität fördert nicht nur den Klima- und Ressourcenschutz, sondern eröffnet auch wirtschaftliche Chancen. Durch die Schließung von Stoffkreisläufen kann die regionale Wertschöpfung gesteigert und der Bedarf an Rohstoffimporten verringert werden. Das Programm „Circular Economy - CircularCities.NRW“ unterstützt Gemeinden in NRW bei der Umsetzung zirkulärer Maßnahmen. Es richtet sich an Kommunen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, um Innovationen im Bereich der Kreislaufwirtschaft zu fördern. Dabei stehen insbesondere Projekte zur Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling von Elektronik im Fokus.

Die Fördermaßnahme „Circular Economy - CircularCities.NRW“ wird im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) federführend vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV) umgesetzt.

Weitere Informationen zur Fördermaßnahme „Circular Economy - CircularCities.NRW“, den Informations- und Service-Angeboten finden Sie auf:

Circular Economy - CircularCities.NRW

Die nachfolgenden Vorhaben und Skizzeneinreichenden werden aufgrund des Votums des Begutachtungsausschusses zur Antragstellung aufgefordert.

Schulen neu gedacht: In Meschede zeigt das Projekt „Zukunft denken – Ressourcen schonen – Schullabor Kreislaufwirtschaft“, wie Bildung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Der Schulalltag wird so gestaltet, dass Ressourcen geschont und Abfälle vermieden werden. Energie, Wasser und Materialien werden bewusst genutzt, repariert oder wiederverwertet – direkt im Unterricht erlebbar. So lernen Schüler:innen praxisnah Kreislaufwirtschaft. Das Besondere: Das Konzept lässt sich auf viele Schulen und öffentliche Einrichtungen übertragen.

Projektbeteiligte

  • Stadt Meschede
  • zdi Netzwerk Bildungsregion HSK
  • Fachhochschule Südwestfalen

Weniger Essen wegwerfen – mehr Zukunft gewinnen: Das Projekt FoodWinnersBonn zeigt, wie Haushalte Lebensmittelabfälle einfach vermeiden können. Mit digitalen Tools, praktischen Alltagstipps und gemeinschaftlichen Aktionen wird bewusstes Einkaufen und Nutzen von Lebensmitteln gefördert. Überschüsse aus Handel und Landwirtschaft werden sinnvoll weiterverwendet. So schont das Projekt Ressourcen, schützt das Klima und stärkt die regionale Versorgung – direkt vor Ort in Bonn.

Projektbeteiligte

  • Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) gGmbH
  • Bundesstadt Bonn
  • Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V.
  • bonnorange AÖR

Weniger Müll, mehr Zukunft: In Hagen wird ein neues Mehrweg-System für öffentliche Einrichtungen entwickelt. Das Vorhaben „UN:PACK“ bringt wiederverwendbare Verpackungen in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen – einfach organisiert über eine digitale Plattform. So werden Einwegverpackungen ersetzt, Abfall und CO₂ reduziert und Kosten gesenkt. Das Besondere: Städte arbeiten gemeinsam in einem vernetzten System, das erstmals großflächig einsetzbar ist und Mehrweg alltagstauglich macht.

Projektbeteiligte

  • FernUniversität in Hagen
  • Unverpackt e. V. – Verband der Unverpacktläden
  • Stadt Schwelm
  • PFABO GmbH
  • maiara GmbH Unverpackt Schwelm
  • Stadt Heiligenhaus

Aus Abfall wird Wert: Das Projekt KreiswertS zeigt, wie Unternehmen in Gewerbegebieten ihre Kunststoffreste gemeinsam wiederverwenden können. In Kleve entstehen dafür eine Recyclingwerkstatt und eine clevere Software, die Materialien sichtbar macht und ihre Wiederverwendung organisiert. So werden Ressourcen geschont, Kosten gesenkt und die lokale Wirtschaft gestärkt. Das Besondere: Das Konzept ist übertragbar und bringt Nachhaltigkeit direkt in den Alltag von Betrieben und Menschen.

Projektbeteiligte

  • Hochschule Rhein-Waal
  • ITQ GmbH
  • Startupscheune UG
  • Stadt Kalkar

Im Kreis Mettmann werden Schulen zu Reparatur-Orten der Zukunft. Im Zuge des Projekts „CSR-Hubs ME“ lernen Schüler:innen in sogenannten „Repair Hubs“ ganz praktisch, wie man kaputte Fahrräder, Elektrogeräte oder Kleidung wieder nutzbar macht – statt sie wegzuwerfen. So werden Ressourcen geschont und Abfall vermieden. Das Besondere: Schulen arbeiten eng mit Handwerk, Wissenschaft und lokalen Initiativen zusammen. Das Projekt stärkt Umweltbewusstsein, praktische Fähigkeiten und eröffnet neue berufliche Perspektiven.

Projektbeteiligte

  • Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
  • Technische Betriebe Velbert AöR
  • Kreis Mettmann
  • Kreishandwerkerschaft Mettmann

In Gelsenkirchen entsteht ein Zukunftslabor für nachhaltiges Bauen: Im Rahmen von „Kreislaufwirtschaftslabor Gelsenkirchen“ wird gezeigt, wie Gebäude ressourcenschonend geplant, umgebaut und wiederverwendet werden können. Das Projekt verbindet Forschung, Weiterbildung und Praxis, damit neue Ideen schneller auf Baustellen ankommen. So stärkt es die regionale Wirtschaft, schützt die Umwelt und fördert eine neue Umbaukultur – für lebenswerte Städte von morgen.

Projektbeteiligte

  • Stadt Gelsenkirchen
  • BaukulturNRW
  • Westfälische Hochschule Gelsenkirchen (Institut für Arbeit und Technik)
  • Concular GmbH
  • Baukreisel e. V.

Kontakt

Tim Giele
02461 61-84069

Lena Marie Prinz
02461 61-84056