Eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027

Forschungsinfrastrukturen.NRW

Collage aus mehreren Bildern zu Aspekten von Forschung und Innovation
©ipopba – stock.adobe.com

Auf einen Blick


Wer:

KMU, kommunale Unternehmen und Einrichtungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Kammern, Vereine und Stiftungen


Was:

Anwendungsorientierte Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation in NRW


Wie:

zweistufiges Antragsverfahren


Wann:

Start der nächsten Einreichungsrunde voraussichtlich Ende 2024


Nordrhein-Westfalen verfügt über eine dichte Hochschul- und Forschungslandschaft sowie eine starke, mittelständisch geprägte Industrie. Um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, sind sie von stetigen Innovationsimpulsen abhängig. Vor diesem Hintergrund haben Landesregierung und EU die Fördermaßnahme „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ aufgelegt. Ziel ist die Erhöhung des umsetzungsorientierten Forschungs- und Innovationspotenzials sowie die anwendungsorientierte Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation in Nordrhein-Westfalen (NRW). Dies soll durch die Unterstützung von Investitionen in Forschungs- und Innovationskapazitäten erreicht werden, die eine hohe Relevanz für die Wirtschaft und die Bevölkerung in NRW besitzen.

Die Fördermaßnahme richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, kommunale Unternehmen und Einrichtungen sowie Stiftungen, Vereine und Kammern. Zudem muss bei einem Vorhaben ein Beitrag zu den sechs Innovationsfeldern, gemäß der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen 2021-2027 (RIS NRW) mit „Cross-Innovation“ -Ansatz sowie das Bedienen von mindestens zwei hier definierten Handlungsfeldern klar erkennbar sein.

Die Fördermaßnahme „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ wird im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) federführend vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie zusammen mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft und dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Nähere Informationen zum Hintergrund der europäischen Regionalförderung finden Sie unter Über uns.

Kontakt

Dr. Eva Reimer-Michalski (in Elternzeit)
02461 61-96598

Tamara Gehlen
02461 61-84189

Dr. Sebastian Dziallach
02461 61-1676

Bei förderrechtlichen Fragen

Bei förderrechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpersonen Ihrer zuständigen Bezirksregierung (siehe Beratungsformate).

 

Aktuelles

Bitte beachten Sie, dass die zweite Einreichungsrunde der Fördermaßnahme „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ am 28. Juni 2024 um 16:00 Uhr geendet ist.

Eine weitere Einreichungsrunde startet voraussichtlich Ende 2024.

Falls Sie bis dahin Fragen haben oder Beratung hinsichtlich Ihrer Projektidee benötigen, kontaktieren Sie uns gerne.

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Ergebnisse 1. Einreichungsrunde

In der ersten Einreichungsrunde der Fördermaßnahme "Forschungsinfrastrukturen.NRW“ vom 2. Februar bis 30. Juni 2023 wurden insgesamt 36 Skizzenbewerbungen von 88 Förderinteressierten eingereicht.

Wer wird gefördert?

Teilnahmeberechtigt ist, wer zu einer der folgenden Zielgruppen gehört

  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Kommunale Unternehmen und Einrichtungen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

und einen Sitz oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen hat. Ebenfalls teilnahmeberechtigt ist, wer seinen Sitz oder eine Niederlassung in der Europäischen Union hat, wenn das Vorhaben vorwiegend in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und verwertet wird.
 

Die entsprechenden Einrichtungen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft arbeiten eng im Sinne einer „Public-private-Partnership“ (PPP) oder einem Verbund von Partnern (Partnernetzwerk) sowie ggf. mit weiteren relevanten Akteuren zusammen und tragen für eine Verbreitung ihrer Ergebnisse Sorge. Eine Transferstrategie ist zwingende Voraussetzung einer Wettbewerbsteilnahme, da Insellösungen vermieden werden sollen. Gleichzeitig soll im Konzept plausibel dargestellt werden, wie nach Ablauf der Förderung im Sinne einer Verstetigung eine Finanzierung ohne zusätzliche öffentliche Mittel gewährleistet werden kann. In der Skizze sollen daher bereits Planungen zur langfristigen Etablierung der Forschungsinfrastrukturen (bspw. Verstetigung durch Integration in bestehende Strukturen und Ausgründung) im Sinne einer Governancestruktur dargelegt werden.

Was wird gefördert?

Im Sinne des Förderaufrufes werden

  • Umsetzungsorientierte Forschungsinfrastrukturen und Forschungskapazitäten an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen,
  • Kompetenz- und Anwendungszentren im Rahmen von Kooperationsmodellen mit Unternehmen,
  • der Auf- und Ausbau von FuE-Einrichtungen der Wirtschaft, kommunalen Einrichtungen, Kammern, Vereinen und Stiftungen sowie
  • Kooperationen im Sinne „virtueller Einrichtungen“, sofern zusätzliche Kompetenzen aufgebaut werden, gefördert.


Darunter fallen Anschaffungen von Geräten, Anlagen und dafür erforderliche bauliche Maßnahmen sowie Sachausgaben und verbundene Dienstleistungen. Bei besonderer strategischer Bedeutung für das Land NRW können in der 1. und 2. Runde Neubaumaßnahmen befürwortet werden. Für die 3. Runde wird dies zu einem späteren Zeitpunkt entschieden und bekannt gegeben. Ein Umbau und insbesondere Neubau muss bereits in der Skizzenphase auf seine Umsetzbarkeit geprüft und die Erstellung einer Ausgabenplanung durch eine fachlich geeignete Institution oder Person begleitet werden, welche in einer entsprechenden Anlage der Skizze dargelegt wird. Im Falle einer Förderzusage ist die Einbeziehung eines Projektsteuerers oder Generalplaners notwendig, sofern die Institution über keine vergleichbar qualifizierte Person verfügt.
Weiterhin können projektbezogene Sach- und Personalausgaben für ein umsetzungsorientiertes begleitendes FuE Vorhaben bewilligt werden.
Der reine Betrieb der beschafften Forschungsinfrastruktur ist nicht förderfähig.
Der Förderzeitraum beträgt i. d. R. 3 Jahre.

Wie wird gefördert?

Es wird im Rahmen einer Anteilfinanzierung gefördert. Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Art der Antragstellenden, von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab. Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängigkeit von der Notwendigkeit der Förderung mit bis zu maximal 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gefördert werden.

Die Antragstellung im Rahmen der Fördermaßnahme „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Nach Vorlage einer Projektskizze (erste Stufe) kann im Falle einer positiven Bewertung ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung (zweite Stufe) gestellt werden.

Grundlage der Förderung ist ein von einem Begutachtungsausschuss positiv bewertetes Konzept/Skizze zum Auf- oder Ausbau einer Forschungsinfrastruktur und/oder von Forschungskapazitäten. Auf Grundlage der eingereichten Skizzen schlägt der Begutachtungsausschuss eine Auswahl von vielversprechenden Konzepten für Forschungsinfrastrukturen und -kapazitäten für das weitere Verfahren vor. Die Bewerbenden, deren Konzepte positiv bewertet wurden, werden zur Antragstellung aufgefordert. Dies impliziert noch keine Förderzusage. Die Bewilligung der Fördervorhaben wird von der örtlich zuständigen Bezirksregierung durchgeführt. Für die Fördermaßnahme sind bis einschließlich 2025 jährliche Einreichungsrunden zu festen Terminen vorgesehen. Es wird allen Interessierten empfohlen, sich im Vorfeld durch die Innovationsförderagentur NRW und die zuständige Bezirksregierung beraten zu lassen.

  • Aufrufstart: Februar 2024
  • Einreichungsfrist: 28.Juni 2024

EFRE/JTF RRL 2021-2027

Verordnung (EU) Nr. 651/2014

Verordnung (EU) Nr. 2021/1060

Verordnung (EU) Nr. 2021/1058

Verordnung (EU) Nr. 2023/2831

FEI-Richtlinie

Benutzerleitfaden zur Definition von KMU

Hinweis

Für alle Rechtsgrundlagen/Vorschriften gilt die jeweils zum Zeitpunkt der Bewilligung gültige Fassung. Die EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW geht den Verwaltungsvorschriften zu den §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung sowie den Regelungen der Förderrichtlinien vor, soweit sie diesen widerspricht oder sie ergänzt. Die bewilligende Stelle entscheidet aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens auf Basis der geltenden Bestimmungen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Ausgabenerstattung. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht erst mit Bestandskraft des Zuwendungsbescheides.

Antragstellende erklären sich im Fall der Förderung mit der Aufnahme in die Liste der Vorhaben gemäß Art.49 (3) i.V.m. Art. 49 (4) der VO (EU) Nr. 2021/1060 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Juni 2021 einverstanden.

Die erste Einreichungsrunde der Fördermaßnahme „Forschungsinfrastrukturen.NRW“, die federführend vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie zusammen mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft, dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr sowie dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt wird, ist erfolgreich geendet. Innerhalb der ersten Einreichungsrunde (02. Februar bis 30. Juni 2023) wurden insgesamt 36 Skizzen von 88 Förderinteressierten eingereicht.

Die eingereichten Skizzen wurden dem zuständigen Begutachtungsgremium zur Evaluierung vorgelegt. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten ab November 2023 eine schriftliche Rückmeldung zu den Auswahlergebnissen. Bis dahin bitten wir von Anfragen abzusehen.

Begutachtungsausschuss der ersten Einreichungsrunde der Fördermaßnahme Forschungsinfrastrukturen.NRW

Hr. Dr. König Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Fr. Prof. Dr. Bessenrodt-Weberpals Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Hr.   Mager ArianeGroup GmbH
Fr. Prof. Dr. Romeis Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie Halle
Hr. Prof. Dr.-Ing. Dilger TU Braunschweig, 1. Vorsitzender des Vorstands des Forschungscampus (BMBF) „Open Hybrid LabFactory“, Wolfsburg
Fr. Dr. Fricke Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Fr.   Caninenberg Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Fr. Dr. Stuart-Hill Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Fr.   Bergschmidt Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Beratungsformate

Keyvisual der IN.NRW: Zwei Menschen stehen an einem Holztisch und beugen sich über einen Laptop.
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Sie interessieren sich für „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ und haben weitere Fragen? Nehmen Sie gerne telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu uns auf oder besuchen Sie unsere digitalen Informationsveranstaltungen!

Beratungstermin

Beratungstermine können digital, telefonisch oder vor Ort in Jülich durchgeführt werden. Bitte verwenden Sie für Ihre Anfrage bezüglich eines Beratungstermins folgendes Beratungsdokument. Termine werden nach Eingang der Anfragen vergeben.


Telefonische Sprechstunde

Eine fachlich-inhaltliche Beratung zu Projektideen und Projektbewerbungen bieten wir telefonisch an.


Schriftliche Beratung

Für eine allgemeine, übergreifende Beratung zu Projektideen und Projektbewerbungen kontaktieren Sie: 
.


Förderrechtliche Fragen

Bei förderrechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpersonen Ihrer zuständigen Bezirksregierung:

Bezirksregierung Köln

Frauke Böger, Tel.: 0221-147-3293,

Martin Schulz, Tel.: 0221-147-2126,

Bezirksregierung Düsseldorf

Elisa Breidenbach, Tel.: 0211-475-3688,

Bezirksregierung Arnsberg

Franz-Josef Meschede, Tel.: 02931-82-2745,

Bezirksregierung Münster

Merle Hoffmann, Tel.: 0251-411-1562,

Bezirksregierung Detmold

Kerstin Peter, Tel.: 05231-71-3407,

 

IN.NRW-Einreichportal

Bitte beachten Sie, dass die zweite Einreichungsrunde der Fördermaßnahme „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ am 28. Juni 2024 um 16:00 Uhr geendet ist.

Eine weitere Einreichungsrunde startet voraussichtlich Ende 2024.

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