06.03.2026 Abgelaufen, Start-up Transfer.NRW

Start-up Transfer.NRW: Die Ergebnisse der siebten Einreichungsrunde stehen fest

In der siebten Einreichungsrunde der Fördermaßnahme „Start-up Transfer.NRW“ wurden insgesamt acht Beiträge durch einen unabhängigen Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen.

Mehrteilige Collage mit dem Schriftzug Start-up im Zentrum
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Um das Gründungspotenzial in Forschungs- und Bildungseinrichtungen in der Breite zu mobilisieren, unterstützt der Förderwettbewerb Start-up Transfer.NRW Gründungswillige aus Wissenschaft und Forschung bei der Vorbereitung einer Unternehmensgründung. Ziel der Fördermaßnahme ist es, gründungswilligen Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Bildungs- und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit zu geben, ihre innovativen Ideen mit hohem Anwendungspotenzial und einem überzeugenden Geschäftskonzept zur Marktreife zu führen. Der Fördermaßnahme liegt ein umfassendes Innovationsverständnis zugrunde, dessen Fokus auf wissensintensiven Gründungen liegt. Diese können sowohl innovative Dienstleistungen und technologieorientierte Gründungsvorhaben umfassen als auch solche, die soziale Innovationen adressieren.

Die Maßnahme fördert themenoffen die marktorientierte Weiterentwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren (Validierung, Proof of Concept, Prototyping) mit hohem Marktpotenzial. Ziel ist es, Gründungswillige bei den Tätigkeiten zur Vorbereitung einer Unternehmensgründung zu unterstützen wie etwa der Weiterentwicklung eines Geschäftsplanes für die Gründungs- und frühe Wachstumsphase. Ebenfalls wird ein verpflichtendes, projektbegleitendes Coaching gefördert. Gefördert werden Vorhaben, die den Forschungskategorien industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zuzuordnen sind.

Weitere Informationen zur Fördermaßnahme „Start-up Transfer.NRW", den Informations- und Service-Angeboten sowie zur nächsten Einreichungsrunde finden Sie hier:

Start-up Transfer.NRW

Die nachfolgenden Vorhaben haben ein positives Votum des Begutachtungsausschusses erhalten. Ein positives Votum des Begutachtungsausschusses entspricht einer Förderempfehlung, ist aber noch keine Förderzusage.

  • FhG - Institut für Produktionstechnologie, Aachen

 

Circular Carbon Fiber entwickelt ein im Labor erprobtes Verfahren zur Wiederverwertung von Kohlenstofffasern zur Marktreife. Kohlenstofffasern in thermoplastischen, endlosverstärkten Verbundkunststoffen werden in einem patentierten Verfahren wirtschaftlich und energiesparend gewonnen, wiederaufbereitet und erneut für anspruchsvolle Anwendungen zur Verfügung gestellt.

  • RWTH Aachen

REHOS-Building Controls entwickelt eine flexible Software zur effizienten Regelung komplexer Energiesysteme in Gebäuden zur Marktreife. Mit der Software können ohne vertiefte Programmierkenntnisse komplexe Optimierungsstrategien implementiert, Inbetriebnahmekosten gesenkt sowie der Anlagenbetrieb energetisch und wirtschaftlich optimiert werden.

  • Fachhochschule Aachen

bamb:ustry etabliert Bambus als umweltfreundliche Alternative zu Kunststoff und Metall. Im Projekt wird der bislang laborbasierte Fertigungsprozess auf ein industriell skalierbares Niveau gehoben und eine hohe reproduzierbare Qualität sichergestellt.

  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 

Kuali verarbeitet nährstoffreiche Abfallstoffe und Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie durch Fermentation zu hochwertigen, funktionellen Lebensmitteln und Zutaten. Im Projekt wird die marktreife Skalierung dieser zirkulären Lebensmittelproduktion entwickelt.

  • Universität zu Köln

Plaiout entwickelt mit Pilotkunden die marktreife Skalierbarkeit einer bereits erfolgreich erprobten automatisierten Herstellung von Zeitungslayouts. Damit adressiert das Entwicklungsvorhaben die Herausforderungen hoher Produktionskosten von Zeitungsverlagen bei sinkendem Auflagevolumen und steigendem Fachkräftemangel.

  • Universität Siegen

 

DelphiCore entwickelt die marktreife industrietaugliche Skalierbarkeit einer automatisierten Integration kalibrierbarer faseroptischer Sensoren in technische Bauteile von z. B. Windkraftanlagen, Flugzeugen oder Satelliten. Diese Implantation von Sensoren in den Herstellungsprozess von Bauteilen ermöglicht verlässliche Messungen, Zustandsüberwachung in Echtzeit und vorausschauende Wartung.

  • Universität Siegen

 

Die wissenschaftlich fundierte und KI-basierte Präventions-App CLARIGEN hilft Stress zu reduzieren, Bewältigungskompetenzen zu verbessern und Resilienz zu stärken.

  • Baukreisel e.V. Köln

 

GLÆR entwickelt ein patentgeschütztes System zur energetischen Ertüchtigung bestehender 2-fach verglaster Fenster zur Marktreife. Statt Fenstertausch wird ein industriell gefertigtes Aufrüstmodul von innen auf die vorhandene Verglasung aufgebracht, um den Wärmeverlust bei deutlich geringeren Investitionskosten zu reduzieren.

Kontakt

Fachlich

Dr. Hendrik Vollrath
02461 61-3347

Tim Kutscheidt
02461 61-9755

Björn Poschmann
02461 61-9062

Administrativ, Betriebswirtschaftlich

Lars Frings
02461 61-8717